Über Regina Roß

  Regina Roß

 

Vita

E-Mail-Adresse: reginaross@t-online.de

1954 in Eberswalde geboren,
1976 Abschluss als Diplomökonomin an der Handelshochschule Leipzig
1976 – 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ökonomischen Forschungszentrum des Binnenhandel der DDR
1991 – 1995 freiberufliche Beratung in Standortfragen der Wirtschaft mit ECON-CONSULT Köln
Seit 1995 Mitarbeiterin der BBE-Unternehmensberatung GmbH, bis 2004 in der Tochtergesellschaft KOMET Gesellschaft für Stadtmarketing und -entwicklung mbH
Seit 1.1.2008 Mitarbeiterin der BBE RETAIL EXPERTS Unternehmensberatung GmbH
Seit 1.1.2009 Freiberuflich unter dem Label RR-Stadtberatung tätig

 

Arbeitsschwerpunkte:

  • 19976 bis 1980 Planung und Umsetzungsbegleitung von Fußgängerzonen in Halle, Erfurt und weiteren 15 Kreisstädten sowie Investitionsplanung für den Handel
  • 1986 bis 1990 Aufbau der computergestützten Datenerfassung und -auswertung des Einzelhandelsnetzes der DDR
  • seit 1991 Mitwirkung und Projektleitung in über 80 Stadtmarketing- und Stadtentwicklungsprojekten, in zahlreichen Einzelhandels- und Wirtschaftskonzepten sowie –gutachten und in Fremdenverkehrsorientierten Kommunen mit Tourismus- und Kurortkonzepten
  • seit 1995 Entwickelung das Handlungsorientierten Geschäftsstraßen-Managements zu einem leistungsstarken Kommunikationsverfahren
  • 1998/1999 beschäftigt als Teilzeit-Citymanagerin in Mittelzentren
  • Seminarreihe und Arbeitshilfen zum Themenfeld „Tourismusorientierter Einzelhandel“
  • Seit 2006 Beratung und Aufbau von BID-Projekten in Sachsen, NRW und Saarland
  • Seit 2008 Projektbetreuung im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadtzentren“ und „wirtschaftsdienliche Maßnahmen“ in Berlin
  • Projektmanagement beim 1. Inklusiven Straßenfest „Stadt im Fluss“ in der Uhlandstraße 2013

Mitgliedschaft

SRL Stadt-, Regional- und Landesplaner e.V.

HBB Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.

 

Veröffentlichungen

Roß, Regina / Kendschek, Hardo / Kuron, Irene / Marquardt-Kuron, Arnulf (2003):
Geschäftsstraßenmanagement – Ein Leitfaden für die Praxis. DSSW-Schriften 38, Berlin

Roß, Regina / Kendschek, Hardo (2003):
Wettbewerb „IQ-Innenstadt mit Qualität“ 2002 im Thüringer Projekt „Standortmarketing“ (Dokumentation). Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur (Hrsg.), Erfurt

Kuron, Irene / Marquardt-Kuron, Arnulf / Kendschek, Hardo / Roß, Regina (2002):
Marketing für Kommunen – Kommunikationsorientierte Instrumente in der Stadtentwicklung.
DSSW-Schriften 39, Berlin

Roß, Regina / Kendschek, Hardo (2001):
Kooperatives Handeln – ein Thüringer Stadtmarketingmodell (Handbuch). Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur (Hrsg.), Erfurt

 

Kenntnisse

  • Handels- und Gewerberecht, Mietrecht, Vergabe- und Haushaltsrecht

Aufgrund von über 30 Jahren Berufserfahrung als Diplomökonomin für Einzelhandel und der nachweislichen Tätigkeit in über 80 Projekten im Auftrag öffentlicher Einrichtungen und Kommunen überwiegend ausgestattet mit Fördermitteln nationaler und Europäischer Förderungsprogramme liegen umfassende Erfahrungen und Kenntnisse vor.

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Geschäftsstraßen-Management

Der Referenzliste und dem Lebenslauf kann entnommen werden, dass ich seit 1993 auf dem Gebiet des Stadtmarketing und seit 1994 mit der Entwicklung des gesonderten Projektformats Geschäftsstraßen-Management beschäftigt bin und darüber Veröffentlichungen verfasst habe. Alleine in Berlin und Dresden wurden über 10 von etwa 50 Projekten in ganz Deutschland betreut.

  • Erfahrungen im Umgang mit Gewerbetreibenden deutscher und anderer Nationalität, Vereinen, Öffentlichen Einrichtungen und Institutionen

In der von mir entwickelten Methodik des Geschäftsstraßen-Managements steht die persönliche Einbeziehung, Beratung und auch das Coaching von Gewerbetreibenden im Mittelpunkt der Arbeit. Sie werden informiert, hinsichtlich der Standortanforderungen beraten und zur aktiven Mitwirkung eingeladen. Hinsichtlich der nationalen Herkunft, der Kenntnisse von Besonderheiten bei Geschäftsleuten nichtdeutscher Herkunft liegen umfassende Erfahrungen vor.

An Standorten, die noch nicht über eine Organisationsstruktur verfügten, wurde grundsätzlich eine Standortgemeinschaft aufgebaut. Bestehende Organisationsstrukturen wurden evaluiert und in vielen Fällen eine Reaktivierung unterstützt. Diesbezüglich liegen Erfahrungen nicht nur bei Vereinen und Interessengemeinschaften, sondern auch bei Rechtsformen wie GmbH oder Regiebetrieb vor.

Kontakte mit bzw. die Mitgliedschaft in Verbänden wie dem Handelsverband Berlin-Brandenburg, der Stadt-Regional- und Landesplaner e.V. oder dem Bundesverband der City- und Stadtmanager e.V., der IHK Berlin, den Senatsverwaltungen etc. liegen vor.

  • Fähigkeiten in Moderation/Mediation

Weiterbildungskurse und Coaching zur Moderation sowie Mediation wurden 1993 bis 1996 absolviert. Neben den projektimmanenten Veranstaltungen wurden zahlreiche Podiumsdiskussionen, Workshops, Arbeitskreise u.a moderiert.

  • Darstellung der technischen Ausstattung

RR Stadtberatung verfügt über ein eigenes Büro in einer Bürogemeinschaft mit einem Stadtplanungsbüro. Neben der eigenen Telefon- und PC-Ausstattung können auch Hochleistungsdrucker, Plotter u.a. genutzt werden. Ein Backoffice wird mit genutzt.

Aktives Stadtzentrum Marzahner Promenade – Geschäftsstraßen-Management

Der Wettbewerb der Berliner Stadtteil-Zentren war das Vorspiel zur Durchführung von  Maßnahmen für die Belebung der Marzahner Promenade, eines Zentrums mit höchstem Identifikationswert für die Bewohner und Bewohnerinnen. Ziel dieses Beitrags war es, dieses Zentrum zu einer inhaltlich, angebotsseitig und städtebaulich stimmigen “Komposition” zu entwickeln, deren besondere Klangfarben Kultur- und Freiraumerleben sind. Gewerbetreibende und Grundstückseigentümer spielen eine tragende Rolle im Arrangement. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit einer vorrangigen Umsetzung seitens des Berliner Senats prämiert.

Das Geschäftsstraßen-Management begleitet den integrierten Prozess mit umfangreichen städtebaulichen Maßnahmen in einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Die Gewerbestruktur der Ende der 1980-er Jahre gebauten Einkaufs-Meile wird in Folge der Ersetzung eines ehemaligen Kaufhauses durch ein ECE-Center mit über 30.000 qm Verkaufsfläche neu geordnet und nach Themen konzentriert. Im Kulturraum als Gegengewicht des Shoppingcenters Eastgate wurden schrittweise Veranstaltungen etabliert, die hochwertige Kultur- und Leistungsinhalte bieten. Neben einem Kinder- und Jugendfestival werden jährlich Atelierrundgänge und Weihnachtstage organisiert. Konzepte im Rahmen des Wettbewerbs „MittendrIn Berlin! Die Zentrenintiative!“ wurden jeweils in die 2. Phase nominiert und trotz ausbleibenden Gewinns umgesetzt. Das wurde mit einem weitreichenden Netzwerk und der Überzeugung der Bezirksverwaltung erreicht.

Am Standort werden rund 50 Gewerbebetriebe sowie 14 Kunst-, Kultur-, Freizeit- und Sozialeinrichtungen zu einem Netzwerk vereint. Die Kooperation mit zahlreichen Partnern zu punktuellen Aktionen wie dem Quartiersmanagement Mehrower Allee, Kinder- und Freizeiteinrichtungen benachbarter Stadtteile und Unternehmen im Bezirk ermöglicht die Positionierung der Marzahner Promenade in ihrer zukünftigen Ausrichtung.

Mit einem auf Orange ausgerichteten Marketing wird die frische und offene Ausrichtung der Marzahner Promenade kommuniziert.

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